Doppler-Ultraschall (Doppler Shift Signal)

Für die Blutdruckmessung mittels Doppler sind zwei Geräte notwendig – die Manschette mit Manometer und der Ultraschallsensor mit Lautsprecher und Verstärker.
Mit Hilfe der manuell aufblasbaren Manschette wird kurz Druck aufgebaut und dann wieder abgelassen. Zum Zeitpunkt des wieder eintretenden akustischen Signals – hörbar über den Lautsprecher – wird der Druck am Manometer abgelesen. Gemessen wird also der Druck in der Manschette und nicht im oder am Gefäß (Egner 2006a).
Grandy et al. (1992) haben bei einem Vergleich von direkter (A. femoralis) zu indirekter Blutdruckmessung mittels Doppler-Ultraschall festgestellt, dass eine Kalibrierung des Doppler-Ultraschallgerätes nach folgender Formel notwendig sei: Systolische Femoralismessung = Systolische Dopplermessung + 14 mmHg.
Ob diese Formel allerdings auch unter weniger optimalen Bedingungen bei wachen, wehrhaften Katzen gilt, blieb offen. Caulkett et al. (1998) erkannten, dass der Doppler häufig näher am Mittleren arteriellen Druck misst. Damit ist eine eindeutige Aussage Dopplermessung = Systolischer Druck nicht möglich.
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